Frage zu Glanzgold

Fragen/Probleme zum Thema Fusing, Ofentechnik, Glasbiegen, Pate de Verre usw.

Frage zu Glanzgold

Beitragvon Björn » 01.12.2008 23:50

Hallo Leute,



hat hier jemand schon mal mit Glanzgold eine fertiges Pate de Verre Stück vergoldet?

Speziell spreche ich hier von einem Glasblock der ca. 60mm :shock: dick ist, und in dem Vertiefungen sind, die jetzt im Nachhinhein noch vergoldet werden soll. Das Glasstück aber soll natürlich so bleiben und nur noch vergoldet werden.

Ich muss da baldmöglichst ein paar Versuche machen, und würde mich für eure Tipps sehr freuen. Damit könnte ich vielleicht meine Versuche um eine gewisse Anzahl reduzieren. Nachdem die Brennkurve ja auch nicht nur 10 std dauern kann.

Habe dafür eine spezielles Glanzgold besorgt, welches bereits sehr früh einbrennt, einen höheren Goldanteil hat. Aber ich weiß noch nichts über das Verhalten, wenn das Glanzgold ettliche std am Brennen ist.

Also wer mal zur Abwechslung mir helfen möchte, dann mal los.

Bis bald
Also ran an den Ofen !!!



Björn
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Beitragvon Björn » 09.03.2009 20:33

also letztendlich war das Ergebniss dieses, dass mit dem normalen Glanzgold aus unserem Lieferprogramm die beste Wirkung erziehlt wurde. Trotz langer Haltezeit war die Fläche schön glänzend und nicht gerissen oder verbrannt.
Also ran an den Ofen !!!



Björn
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Beitragvon greenhorn100 » 10.03.2009 08:28

Im Dezember habe ich den Artikel irgendwie übersehen. Was eigentlich relativ schwer ist in diesem sehr "aktiven" Forum.



Vor einigen Jahren habe ich mit "Mal-Gold" experimentiert und gearbeitet.



Mein Resultat war, daß die Gold-Typen mit einem eher hohen Goldgehalt für Glas deutlich besser geeignet sind.

Ich bin zum Schluß bei Poliergold gelandet, weil das von der Optik her besser passte.



In Deinem Fall wohl nicht so gut geeignet wäre, da es schwierig ist, Vertiefungen auszupolieren. Und nur poliert sieht es gut aus.



Mit diesen höherwertigen Goldsorten habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sie haben sogar Temperaturen bis 800 Grad mitgemacht.



Demzufolge hätte ich gefolgert, daß auch längere Haltezeiten bei niedrigeren Temperaturen kein Problem darstellen sollten. Und da Gold nicht sehr reaktiv ist, gibt es auch wenig Tendenzen zur Oxydation etc.



Manchmal machen enthaltene "andere" Stoffe etwas Problem, weil sie nicht rückstandslos verdampfen.



Das noch als kleines Statement von mir zu einem mittlerweile wohl gelöstem Problem.



Greenhorn
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Beitragvon Björn » 16.03.2009 11:42

Danke trotzdem.



greenhorn100 hat geschrieben:Im Dezember habe ich den Artikel irgendwie übersehen. Was eigentlich relativ schwer ist in diesem sehr "aktiven" Forum.



Vor einigen Jahren habe ich mit "Mal-Gold" experimentiert und gearbeitet.



Mein Resultat war, daß die Gold-Typen mit einem eher hohen Goldgehalt für Glas deutlich besser geeignet sind.

Ich bin zum Schluß bei Poliergold gelandet, weil das von der Optik her besser passte.



In Deinem Fall wohl nicht so gut geeignet wäre, da es schwierig ist, Vertiefungen auszupolieren. Und nur poliert sieht es gut aus.



Mit diesen höherwertigen Goldsorten habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sie haben sogar Temperaturen bis 800 Grad mitgemacht.



Demzufolge hätte ich gefolgert, daß auch längere Haltezeiten bei niedrigeren Temperaturen kein Problem darstellen sollten. Und da Gold nicht sehr reaktiv ist, gibt es auch wenig Tendenzen zur Oxydation etc.



Manchmal machen enthaltene "andere" Stoffe etwas Problem, weil sie nicht rückstandslos verdampfen.



Das noch als kleines Statement von mir zu einem mittlerweile wohl gelöstem Problem.



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Beitragvon raffnixe » 03.02.2011 21:58

Hallo Björn,



hast Du diese Flüssigkeit benutzt, die beim Auftragen braun ist und erst durch das Brennen gold wird?



Bei welcher Höchst-Temperatur hast Du Dein Pâte de verre nochmal gebrannt?

Ich trage die Flüssigkeit meist auf das ungefuste Glas und brenne es bei 800° - hab aber gelesen, dass das Gold "goldiger" wirkt, also mehr glänzt, wenn es nur bei 700° oder ggf auch bei 680° eingebrannt wird.



Danke für die Info



Grüsse
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Beitragvon Björn » 04.02.2011 09:29

raffnixe hat geschrieben:Hallo Björn,



hast Du diese Flüssigkeit benutzt, die beim Auftragen braun ist und erst durch das Brennen gold wird?



Bei welcher Höchst-Temperatur hast Du Dein Pâte de verre nochmal gebrannt?

Ich trage die Flüssigkeit meist auf das ungefuste Glas und brenne es bei 800° - hab aber gelesen, dass das Gold "goldiger" wirkt, also mehr glänzt, wenn es nur bei 700° oder ggf auch bei 680° eingebrannt wird.



Danke für die Info



Grüsse




Ja, nennt sich Glanzgold GG 1001 10%

hatte ich bei ca. 650°C eingebrannt. und ist auch schön goldig geworden

laut Hersteller wäre die Einbrenntemperatur 650-860°C :shock:

kann man auch noch Verdünnen bzw wieder flüssig machen (falls schon eingestanden) mit Verdünner V39 gebannt
Also ran an den Ofen !!!



Björn
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Beitragvon raffnixe » 04.02.2011 16:01

Danke!



An meiner Ausstellung im Oktober werde ich Skulpturen (Glasköpfe mit Cortenstahl) zeigen.

Ich werde das Gold und Platin nun auf alle Fälle austesten.



Herzlichen Dank!
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